Unsere Leistungen

Wir bieten Ihnen ein umfassendes Spektrum der modernen Augenheilkunde – mit Schwerpunkt in der operativen Versorgung des vorderen Augenabschnittes.

 

Unsere operativen Eingriffe erfolgen ambulant oder stationär an der Augenklinik Herzog Carl-Theodor. Je nach Eingriff arbeiten wir in örtlicher Betäubung mit anästhesiologischer Überwachung oder in Vollnarkose – nach modernstem medizinischen Standard.

Operationen am vorderen Augenabschnitt

Die Operation findet in örtlicher Betäubung statt. Eine Überwachung durch mitbehandelnde Anästhesisten ist Standard; Beruhigungsmittel können nach Bedarf dosiert werden.

Die Graue-Star-Operation gehört weltweit zu den häufigsten Eingriffen in der Augenheilkunde. Die eingetrübte Linse wird mittels Ultraschall zerkleinert und durch eine Kunstlinse ersetzt. Diese Linse verbleibt im Regelfall bis an das Lebensende im Auge.

Im Einzelfall kann das Einsetzen einer Speziallinse von Vorteil sein: Eine Hornhautverkrümmung kann zum Beispiel durch eine torische Intraokularlinse ausgeglichen werden.

Lässt sich der Augeninnendruck nicht ausreichend durch Augentropfen oder eine Laserbehandlung senken, ist in manchen Fällen eine Glaukom-Operation notwendig.

Die Operation findet in örtlicher Betäubung unter der Gabe von Beruhigungsmitteln statt. Zur Senkung des Augeninnendruckes wird ein Stent in den Kammerwinkel implantiert. Alternativ kann man den Abfluß des Kammerwassers durch eine interne Laserbehandlung des Kammerwinkels verbessern. Häufig werden diese Behandlungen zeitgleich mit der Grauen Star Operation durchgeführt.

Auch diese Operation wird in örtlicher Betäubung durchgeführt. Die krankhaft veränderte Bindehaut muss operativ entfernt werden, wenn sie in Richtung Hornhautzentrum wächst und die Sehkraft gefährdet oder Beschwerden macht.

Um das erneute Wachstum der krankhaft veränderten Bindehaut zu verhindern, wird diese Operation von mir immer mit einem autologen Bindehauttransplantat durchgeführt: Gesunde Bindehaut des betroffenen Auges wird unter dem Oberlid entnommen und im Bereich der zuvor entfernten krankhaften Bindehaut fixiert.

Das erneute Auftreten des Flügelfells konnte durch diese Methode von über 30% auf unter 1% gesenkt werden.

Operationen an den Tränenwegen

Die DCR ist die Methode der Wahl für erwachsene Patienten, deren Tränenwege komplett verschlossen sind. Auch diese Operation erfolgt stets in Vollnarkose.

Bei dieser Operation wird eine neue Öffnung im Nasenbein geschaffen, durch welche die Tränen in die Nase abfließen können. Dies erfolgt über einen kleinen ca. 1 cm langen Hautschnitt am seitlichen Nasenrücken (Operation nach Toti). Um den neuen Tränenabfluss offen zu halten, wird auch bei der Dacryocystorhinostomie ein Silikonschlauch in die Tränenwege eingeführt und in der Nase verknotet.

Dieser Schlauch kann zwischen 6 Wochen und 3 Monaten belassen werden und wird dann unter lokaler Betäubung entfernt.

Operationen an den Lidern

Kleine gutartige Hauttumoren wie z.B. Hagelkorn (Chalazion), Gerstenkorn (Hordeolum), Papillome, Fibrome werden ambulant unter Lokalanästhesie entfernt. Diese Eingriffe werden in der Regel ambulant durchgeführt.

Bei bösartigen Lidtumoren sind in der Regel zwei Operationen (zweizeitiges Vorgehen) notwendig.

In einer ersten Operation wird der Tumor mit einem Sicherheitsabstand Entfernt und zur pathologischen Untersuchung eingeschickt. Sind die Schnittränder in den pathologischen Präparaten tumorfrei, wird das Lid nach 2-3 Tagen wieder rekonstruiert. Hierzu sind häufig Verschiebelappenplastiken sowie Rekonstruktionen der unterschiedlichen Unter- und Oberlidschichten nötig.

Es werden alle gängigen Lidrekonstruktionen (Cutler-Beard Plastik, Hughes Plastik, Mustardé Plastik, Verschiebeplastik nach Tenzel) freie und gestielte Transplantationen sowie Vollhautersatz durchgeführt. Diese Eingriffe werden in der Regel stationär in der Augenklinik Herzog Carl-Theodor durchgeführt.

Operationen an den Augenlidern gehören zu den am häufigsten durchgeführten kosmetischen Eingriffen mit hervorragenden Ergebnissen.

Die so genannte Blepharoplastik umfasst alle Operationstechniken, die am Oberlid zur Verbesserung der „Schlupflider“ und am Unterlid zur Verbesserung der „Tränensäcke“ führen.

Bei der Oberlidblepharoplastik werden die überschüssige Haut und das aus der Augenhöhle vorgetretene Fettgewebe entfernt sowie die überdehnte und ausgeleierte Muskulatur gestrafft oder verkürzt – mit dem Ergebnis einer kosmetisch attraktiveren Oberlidfalte. Bei der Unterlidblepharoplastik werden ebenfalls die überschüssige Lidhaut und der Fettwulst entfernt. Die am Oberlid entstehende kleine, meist nur in den ersten Wochen sichtbare Hautnarbe wird in die Oberlidfalte gelegt. Die Fäden werden in der Regel nach 8-10 Tagen entfernt. Bei der Unterlidoperation kann ein direkter Zugang durch die Bindehaut gewählt werden, denn die unter der Lidhaut vortretenden Fettpolster müssen nicht durch einen äußeren Hautschnitt entfernt werden, sondern werden direkt durch die Bindehaut, von innen, entfernt.

Der Vorteil: Nähte erübrigen sich, sichtbare Narben werden vermieden. Liegt zusätzlich ein Hautüberschuss vor, kann eine Unterlidblepharoplastik auch von aussen über einen Hautschnitt durchgeführt werden.

Bei der Ptosis handelt es sich um eine Lidheberschwäche, die mit einer Verdeckung der Pupille einhergehen kann.

Man unterscheidet eine angeborene Ptosis (Ptosis congenita) von einer erworbenen Ptosis. Hier unterscheidet man die traumatische Ptosis, die lähmungsbedingte Ptosis, eine senile Ptosis, eine Ptosis im Rahmen von Muskelerkrankungen (z. B. Myasthenia gravis) oder eine Ptosis durch Schädigung der sympathischen Fasern (Horner- Syndrom).

Nach Abklärung und Beseitigung eventueller Ursachen ist eine chirurgische Korrektur der Ptosis in den meisten Fällen möglich. Es werden alle gängigen Verfahren der Ptosischirugie angeboten (Levatorresektion, Levatorfaltung, Levatorreinsertion sowie die Frontalissuspension).

Eine Überdosierung ist zu vermeiden, damit der Lidschluss postoperativ noch gewährleistet ist, da es sonst zu einem Austrocknen der Hornhaut kommen könnte. Diese Operationen werden in der Regel stationär in der Augenklinik Herzog Carl-Theodor durchgeführt.

Im Laufe des Lebens kann es zu einer Erschlaffung der Lidbändchen kommen. Dies führt entweder zu einem Einwärtsdrehen oder einer Auswärtsdrehung der Unterlider. Diese Lidfehlstellungen können durch verschiedene bewährte Operationsverfahren behoben werden.

Operationen der Lidfehlstellungen werden in der Regel ambulant durchgeführt.

Eingabe von Medikamenten in den Glaskörperraum - intravitreale Injektionen (IVOMs)

Die altersbedingte feuchte Makuladegeneration (AMD) kann in bestimmten Fällen durch die Gabe von Medikamenten in den Glaskörperraum des Auges behandelt werden. Die Therapie sollte möglichst frühzeitig erfolgen.

Die sogenannte Anti-VEGF-Therapie besteht in der Gabe von zumeist mehreren Spritzen im Abstand von circa 4 Wochen.

Die Behandlung von Verschlüssen der Netzhautvene besteht bei Auftreten eines Makulaödems in vielen Fällen in der Eingabe eines Medikamentes in den Glaskörperraum. Dies kann fallweise auch mit einer Laserbehandlung kombiniert werden.

Im Verlauf der Erkrankung kann es beim Diabetes mellitus zu einer Verdickung der Netzhautmitte kommen. Dieses die Sehleistung beeinträchtigende Makulaödem kann durch die Eingabe von Medikamenten in den Glaskörperraum therapiert werden.

Operation des Schielens

Orthoptische Behandlungen führt Frau Dr. med. Bettina Sommer in Zusammenarbeit mit unserer Praxis durch. Sie führt ambulante und stationäre Schieloperationen in der Augenklink Herzog Carl Theodor durch.

Heiglhofstr. 1a
81377 München
Telefon: 089 710 19800
Web: www.augenarzt-sommer.de

Behandlung mit dem YAG-Laser

  • Behandlung des Nachstars nach der Operation des Grauen Stars – Cataracta secundaria
    Diese sehr häufige Laserbehandlung wird zur Verbesserung der Sehkraft bei weitgetropfter Pupille durchgeführt. Die sogenannte Kapsulotomie ist schmerzfrei. Der Patient bekommt keine Beruhigungsmittel und kann von der Klinik ohne Begleitung mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Hause fahren.
  • Iridektomie bei Grünem Star – es wird ein zusätzlicher Durchfluss in der Regenbogenhaut geschaffen, um den Augeninnendruck zu senken.

Behandlung mit dem Laser

  • Behandlung von Netzhautlöchern bzw. ihren Vorstufen zur Vermeidung einer Netzhautablösung
  • Behandlung von Netzhautgefäßverschlüssen
  • Behandlung von diabetischen Netzhautveränderungen
  • Behandlung des erhöhten Augeninnendruckes:
    • SLT (selektive Lasertrabekuloplastik): Die Laserbehandlung wird im Bereich des Trabekelmaschenwerkes ausgeführt
    • CPC- Zyklophotokoagulation: Die Lasereffekte wirken auf den Ziliarkörper
    • Behandlung mit dem SLT-Laser
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